Jan Engelhardt-Schieser erhielt bei der diesjährigen Absolventenfeier den von der Firma Salt Solutions gesponserten Preis für den besten Absolventen im Bereich Wirtschaftsinformatik. Herr Engelhardt-Schieser hat sein Bachelorstudium mit hervorragenden Leistungen abgeschlossen und in seiner Bachelorarbeit das Datenanalysewerkzeug Rapidminer um einen neuen Algorithmus zur Berechnung probabilistischer Klassifikationsmodelle auf Basis des "Robust Soft Learning Vector Quantization"-Verfahrens erweitert.

Nochmals herzlichen Glückwunsch!!!

Dr. Thomas Lohre

IT-Risikomanagement hat die Aufgabe IT-Risiken frühzeitig zu erkennen, angemessen auf sie zu reagieren und so zum Schutz des Unternehmens beizutragen. Dr. Thomas Lohre von Datev wird in seinem Vortrag zeigen, wie IT-Risikomanagement praktisch umsetzbar ist und welche Methoden hierfür geeignet sind.

Der Vortrag findet im Rahmen der Vorlesung Informations- und Technologiemanagement (4. Semester Bachelor Wirtschaftsinformatik) statt. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Donnerstag, 13.06.2019; 13:30-15:00 Uhr; Raum: H.1.6

Am 22. Mai war es wieder einmal so weit. Die Labore der Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik öffneten für alle Interessierten ihre Türen. Auch das BIX.lab konnte besichtigt werden. Viele Studierende der unteren Semester, aber auch AbsolventInnen und Alumnis nahmen das Angebot wahr.

Herzlich Willkommen zum Tag der offenen Labore im BIX.lab - Roboter FIWI begrüßt die Besucher (Foto: Kristin Weber)

Die Professoren Dr. Gabriele Saueressig und Dr. Frank-Michael Schleif stellten die Vertiefung Business Technologies vor. Die Vertiefung kann für Studierende der Wirtschaftsinformatik ab dem sechsten Semester gewählt werden. Studierende erlernen hierin Basistechnologien und Management-Ansätze, um bestehende Prozess- und IT-Architekturen in Unternehmen flexibel zu gestalten, um zügig auf Veränderungen reagieren zu können. Darüber hinaus stehen auch Methoden der Datenanalyse und des Data Science, Machine Learning, Predictive und Visual Analytics im Fokus.

Die Präsentation gibt Ihnen einen ausführlicheren Einblick in die Vertiefung Business Technologies.

Die zweite Vertiefung, die das BIX.lab anbietet - Information Security - stellten die Professoren Dr. Kristin Weber und Dr. Klaus Junker-Schilling vor. Information Security ist für Studierende aller drei Bachelorstudiengänge E-Commerce, Informatik und Wirtschaftsinformatik wählbar. Sie lernen dort die wichtigsten Methoden und Modelle des Information Security Managements kennen. Vertiefte Kenntnisse über IT-Sicherheitsprobleme und deren technische und organisatorische Lösungsmöglichkeiten werden vermittelt. Ziel ist es, dass die Absolventinnen und Absolventen der Vertiefung verantwortlich einen sicheren Betrieb informationsverarbeitender Systeme gewährleisten können.

Im Flyer können Sie sich detaillierter über die Vertiefung Information Security informieren.

Harald Gröger

Big Data & Analytics beinhaltet die komplexe Analyse großer Datenmengen, die häufig auch unstrukturiert sind bzw. in Echtzeit ausgewertet werden müssen. Harald Gröger, Berater im technischen Vertrieb von IBM, stellt in seinem Vortrag Themen wie Digitalisierung, Internet der Dinge und Anwendungen für Künstliche Intelligenz einschließlich entsprechender ethischer Aspekte vor. Weitere Themen sind Datenschutz, Cloud und Connected Car.

Der Vortrag findet im Rahmen der Vorlesung Informations- und Technologiemanagement (4. Semester Bachelor Wirtschaftsinformatik) statt. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Donnerstag, 16.05.2019; 13:30-15:00 Uhr; Raum: H.1.6

Dr. Christiana Klingenberg

Daten sind Umsatztreiber. Viele neue Geschäftsideen, die Unternehmensdaten als Grundlage haben, haben und werden sich zukünftig noch entwickeln. Wer die digitale Transformation wörtlich nimmt, kommt am Thema Daten und Datenmanagement nicht vorbei. Doch wie gut sind Unternehmen aufgestellt sind, wenn Daten gewinnbringend genutzt werden sollen? Wo gibt es noch Schwachstellen und in welchen Bereichen ist man auf einem guten Weg?
In ihrem Gastvortrag wird Dr. Christiana Klingenberg, Lead Business Consultant Master Data Management bei msg systems, auf diese Fragen eingehen und das Konzept von Reifegradmodellen mit praktischen Übungen vorstellen.

Der Vortrag findet im Rahmen der Vorlesung Informations- und Technologiemanagement (4. Semester Bachelor Wirtschaftsinformatik) statt. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Donnerstag, 11.04.2019; 13:30-15:00 Uhr; Raum: H.1.6

Der Nutzer ist das beliebteste Angriffsziel von Hackern. Kein Wunder also, dass das ZD.B (Zentrum Digitalisierung. Bayern) dem „Faktor Mensch in der Informationssicherheit“ am 25. März eine eigene Veranstaltung widmete. Unter dem Titel „IT-Risikofaktor Mensch? Welche Rolle Mitarbeiter für die IT-Sicherheit im Unternehmen spielen“ kamen zahlreiche Experten aus ganz Deutschland in Würzburg zusammen, um dem Publikum einen Einblick in das Thema Security Awareness zu geben. Das Forschungsgebiet Security Awareness beschäftigt sich damit, wie Menschen für das Thema Informationssicherheit sensibilisiert werden können. Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) und die IHK Würzburg-Schweinfurt waren Partner der Veranstaltung.

Prof. Dr. Kristin Weber zum Thema Human Hacking (Bild: Kathrin Jaenicke, ZD.B)

Prof. Dr. Kristin Weber von der FHWS war als Expertin für Security Awareness maßgeblich an der Planung der Veranstaltung beteiligt. Außerdem klärte sie das Publikum in ihrem Vortrag „Human Hacking“ über die Vorgehensweise der Angreifer auf und welche Schwachstellen sie dabei bei den Anwendern ausnutzen. Neben Prof. Dr. Kristin Weber sorgten folgende Experten im Technologie- und Gründerzentrum am Hubland für einen kurzweiligen Abend:

  • Harry Schäfle (Secobit): Der Mensch im Mittelpunkt der IT-Sicherheit
  • Dietmar Pokoyski (known-sense): Awareness you can touch
  • David Kelm (IT-Seal): Awareness messen – Awareness steigern: Do’s and Dont’s
  • Benjamin Süß (Syskron Security): Awareness-Kampagnen in der Krones Gruppe

Den Nachbericht zur Veranstaltung vom ZD.B finden Sie hier: https://zentrum-digitalisierung.bayern/it-risikofaktor-mensch-wie-kann-man-nachhaltig-das-bewusstsein-der-mitarbeiterinnen-fuer-it-sicherheit-foerdern/

Quelle: colourbox.de

Ende Januar ist es endlich soweit: der Onlinekurs „Intelligente Datenanalyse nachhaltig eingesetzt für KMU“ der Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik startet mit 12 Unternehmen aus der Region.

Teilnehmende Mitarbeiter aus Industrieunternehmen in der Region lernen im Kurs wesentliche Konzepte der Datenanalyse und deren praktische Umsetzung im eigenen Unternehmen. 

Dabei greift unser Weiterbildungsangebot den derzeitigen Bedarf nach Informationen vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen im Bereich Datenanalyse auf.

Bei dem durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) und die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) geförderten Kurs handelt es sich um einen Blended-Learningkurs, d. h. einen Kurs, der durch unterschiedliche Lernkonzepte und die Kombination aus Vor-Ort-Terminen und Online-Lernen geprägt ist.

In Online-Videos, Webinaren, durch aufbereitete Textmaterialien und interaktive Tests lernen die Teilnehmer zunächst in der Theorie aktuelle Konzepte und Methoden moderner Datenanalyse kennen und wenden diese Inhalte dann zur Vertiefung bei Präsenzterminen unter Aufsicht der Kursleiter Prof. Dr. Frank-Michael Schleif und Maximilian Münch auf konkrete Fragestellungen aus den eigenen Unternehmen an.

So kann den Teilnehmern nicht nur vermittelt werden, wie diese Konzepte und Methoden funktionieren, sondern auch wie sie genau auf den Kontext zugeschnitten – intelligent - im eigenen Unternehmen eingesetzt werden können.

Die Kombination aus flexibler Heimarbeitsanteil und wenigen Präsenzterminen ermöglicht den teilnehmenden Unternehmen das Weiterbildungsangebot auch im Arbeitsalltag unterzubringen.

Der erste Durchlauf dieses Kurses ist so konzipiert, dass er innerhalb eines halben Jahres einmal komplett durchlaufen werden kann. Zugriff auf die Kursmaterialien wird den Teilnehmern natürlich über den Kurszeitraum hinaus bereitgestellt, sodass die Materialien auch noch nach Kursende eingesehen werden können.

Nach einer kurzen Sommerpause folgt im September bis zum Ende der Projektlaufzeit im Juli 2020 noch ein Kursdurchlauf mit neuen Teilnehmern. Interessierte Unternehmen können sich gerne bei Herrn Münch (maximilian.muench@fhws.de) über Ablauf, Teilnahme und weitere Hintergründe über den Kurs informieren. Längerfristig ist angedacht, den Kurs auch für die Studierenden der Fakultät als FWPM zugänglich zu machen.

Seit dem Frühjahr 2017 läuft an der Hochschule das Projekt zur Entwicklung eines Konzeptes und der Sensibilisierung der Hochschulangehörigen für Informationssicherheit (BaKISS). Im Dezember 2018 haben wir das im Rahmen des Projektes entwickelte Basiskonzept der Hochschulleitung übergeben. Das Basiskonzept fasst die Grundlagen zur Planung, Organisation, Umsetzung und Kontrolle der Informationssicherheit an der FHWS zusammen. Mit diesen Grundlagen ist bereits ein großer Schritt zur Absicherung der Hochschulinformationen getan.

Viele Maßnahmen wurden bereits umgesetzt. Mit der Einrichtung des Informationssicherheitsausschusses wurde ein Gremium geschaffen, das Themen der Informationssicherheit diskutiert und alle Gruppen der Hochschulangehörigen vertritt. Mit der Stabsstelle Informationssicherheit und Datenschutz ist sichergestellt, dass die dort beschlossenen Punkte umgesetzt werden. Mit diesen und anderen Maßnahmen stellen wir sicher, dass die Daten unserer Hochschulangehörigen stets in sicheren Händen sind. Um die Angehörigen selbst fit für Informationssicherheit zu machen, betrachtet ein Teil unseres Konzepts auch die Sensibilisierung der Anwender. Denn nur, wenn die Informationssicherheit von den Hochschulangehörigen auch gelebt wird, kann das erarbeitete Konzept Früchte tragen.

Lesen Sie den ganzen Artikel über das Basiskonzept zur Informationssicherheit unter informationssicherheit.fhws.de.

Die MKWI (Multikonferenz Wirtschaftsinformatik) ist die größte wissenschaftliche Konferenz der Wirtschaftsinformatik im deutschsprachigen Raum. Sie findet alle zwei Jahre statt. Dieses Jahr war die Leuphana Universität Lüneburg vom 6. bis 9. März der Gastgeber der Veranstaltung (http://mkwi2018.leuphana.de/). In Lüneburg trafen sich unter dem Motto „Data driven X – Turning Data into Value“ Studierende, (Nachwuchs-)Wissenschaftler und Praktiker, um sich in den 29 Teilkonferenzen und zahlreichen Workshops über die neuesten Forschungsergebnisse auszutauschen.

Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg (Foto: Kristin Weber)

Am letzten Konferenztag präsentierte Andreas Schütz in der Teilkonferenz „Strategien und Technologien der Digitalisierung in kleinen und mittleren Unternehmen“ Ergebnisse unserer Security Awareness Forschung. Das Paper mit dem Titel „ISIS12-Hack: Mitarbeiter sensibilisieren statt informieren“ beschreibt ein Vorgehensmodell, mit dem speziell KMU ihre Mitarbeiter zielgerichtet für die Informationssicherheit sensibilisieren können. Die Sensibilisierung kann parallel zur Einführung eines Informationssicherheitsmanagementsystems (ISMS) mittels des Framework ISIS12 durchgeführt werden. Andreas ging in seinem Vortrag auch auf erste Erkenntnisse aus unserem Hochschulprojekt ein.

Andreas Schütz mit der Präsentation (Foto: Kristin Weber)

In der anschließenden Diskussion erhielten wir einige wertvolle Hinweise für die Weiterführung unserer Forschung und die praktische Anwendbarkeit. Die Resonanz auf den Vortrag war sehr positiv und zeigt uns, dass wir mit unseren Ideen den Puls der Zeit treffen.

Im Rahmen einer Feierstunde im Schweinfurter Rathaus am 8. Februar wurde der Master-Absolvent Andreas Schütz in Schweinfurt von der Hans-Wilhelm Renkhoff Stiftung ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhielt er für seine Masterarbeit "Sensibilisierung der Mitarbeiter von kleinen und mittleren Unternehmen für das Thema Informationssicherheit". Neben Andreas Schütz wurden noch sechs weitere Bachelor- und Masterabsolventen der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt geehrt. Die Veranstaltung wurde durch Grußworte von Harald Freund (stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Warema Renkhoff SE), von Sorya Lippert (Bürgermeisterin Schweinfurts), Dr. Stefan Spindler (Mitglied des Vorstandes der Schaeffler AG) und Prof. Dr. Robert Grebner (Präsident der FHWS) eröffnet.

Die diesjährigen Preisträger mit den Laudatoren (Foto: Klaus Junker-Schilling)

In ihrer Laudatio ging die Betreuerin der Arbeit, Prof. Dr. Kristin Weber, auf die Relevanz der Thematik und die hohe Qualität der Arbeit ein: "Die Arbeit von Andreas Schütz war die erste Abschlussarbeit, die ich in einem Zug durchgelesen habe" sagte Kristin Weber. In der Masterarbeit beschäftigt sich Andreas Schütz mit dem Faktor Mensch in der Informationssicherheit. Er untersucht Erkenntnisse aus der Sozialwissenschaften und deren Anwendung im digitalen Umfeld. Als Erkenntnis liefert die Arbeit ein Kausaldiagramm, aus dem die Einflussfaktoren auf das menschliche Verhalten sichtbar sind. Außerdem erarbeitet er eine Methode, mit der diese Einflussfaktoren im Rahmen einer Security Awareness Kampagne in Unternehmen genutzt werden können.

Preisträger Andreas Schütz mit seiner Betreuerin Prof. Dr. Kristin Weber (Foto: Klaus Junker-Schilling)

Die Erkenntnisse aus der Arbeit vertieft Andreas Schütz aktuell zum einen als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rahmen der Einführung eines Informationssicherheitsmanagementsystems an der FHWS und zum anderen in seiner Promotion in Kooperation mit der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.