Digitalisierung beschreibt das Phänomen der immer stärker werdenden Durchdringung unserer Lebens- und Arbeitswelten mit IT. Auch vor der Gesundheitsbranche macht die Digitalisierung nicht halt – mit weitreichenden Konsequenzen für die Arbeit mit und am Patienten (z. B. in der Diagnose, Vorsorge und Behandlung), für die medizinische Ausbildung und für die Verwaltungsprozesse. Zudem hat IT Auswirkung auf die Gesundheit des Menschen, z. B. beim autonomen Fahren oder Bio-Hacking.

Quelle: colourbox.de von By IOvE

Die Studierende unseres Masterstudiengangs Informationssysteme haben sich im letzten halben Jahr intensiv mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf das Gesundheitswesen bzw. die Gesundheit des Menschen beschäftigt. Im Rahmen der Veranstaltung Informationsmanagement bei Prof. Dr. Kristin Weber haben die Studierenden Blogbeiträge zu den selbstgewählten Themen erarbeitet. Die besten Beiträge erscheinen ab sofort regelmäßig als Gastbeiträge im Blog Serapion. Den Anfang machte der Beitrag von Lisa Keller zum Transhumanismus.

Serapion berichtet seit 2015 über Themen rund um Digitalisierung und Informationssicherheit im Gesundheitswesen. Betrieben wird das Blog von Dr. Christina Czeschik, Ärztin und Medizininformatikerin und Autorin von Büchern wie "Gut gerüstet gegen Überwachung im Web" (Wiley-VCH) und "Weniger schlecht über IT schreiben" (O'Reilly). Neben selbst recherchierten Hintergrundartikeln erscheinen regelmäßig Interviews mit Menschen aus Medizin-IT, Wissenschaft und der Startup-Szene sowie spannende Gastbeiträge.

Durch die fortschreitende Digitalisierung und die damit verbundene, immer stärkere Durchdringung der Lebens- und Arbeitswelten mit IT sehen sich Forscher und Praktiker der Wirtschaftsinformatik heute mit vielfältigen ethischen, gesellschaftlichen und politischen Fragestellungen konfrontiert.

Datenschutz und Informationssicherheit sind nur zwei Themen die zunehmend in allen Gesellschaftsschichten diskutiert werden.

Das im Juni 2020 erscheinende Schwerpunktheft der HMD beschäftigt sich mit diesem "Faktor Mensch". Das Heft soll sämtliche Berührungspunkte von Mensch und IT betrachten. Wir wünschen uns eine breit angelegte Diskussion über die Chancen und Risiken der Digitalisierung für den Menschen. Herausforderungen in diesem Spannungsfeld sollen ebenso beleuchtet werden wie Gestaltungsmöglichkeiten.

Wir freuen uns über die Übersendung von Artikelidee / Grobkonzepten bis Ende Oktober 2019 (gerne früher!).

Details zu den geplanten Inhalten des Schwerpunktheftes sowie den kompletten Zeitplan finden Sie im Call for Paper.

Mitarbeiter sind eine wichtige, unverzichtbare Ressource, wenn es um den Schutz sensibler Unternehmensinformationen und der IT-Infrastruktur geht. Das Verhalten der Mitarbeiter hat einen großen Einfluss auf die Informationssicherheit bspw. beim Umgang mit Passwörtern, E-Mails und externen Datenträgern. Daher sollte die Sensibilisierung der Mitarbeiter für Informationssicherheit zur Steigerung der Information Security Awareness eine permanente Sicherheitsmaßnahme in Unternehmen darstellen.

Im Mai 2019 erschienen: Kompaktes Buch über Information Security Awareness (Bild: Kristin Weber)

Wie man Mitarbeiter zielgerichtet für Informationssicherheit sensibilisiert beschreibt das kürzlich erschiene Buch „Grundlagen und Anwendung von Information Security Awareness“. Die Informationssicherheitsbeauftragte der FHWS Prof. Dr. Kristin Weber stellt darin gemeinsam mit den beiden wissenschaftlichen Mitarbeitern / Doktoranden Andreas Schütz und Tobias Fertig ein Vorgehen zur Mitarbeitersensibilisierung in acht Schritten vor. Das Vorgehen berücksichtigt Erkenntnisse aus der Verhaltenspsychologie und erlaubt dadurch eine passgenaue Auswahl von Sensibilisierungsmaßnahmen. Projektbeispiele illustrieren die Umsetzbarkeit. Das Buch basiert auf den Forschungsergebnissen der drei Autoren der letzten Jahre. Auch Erkenntnisse aus dem Hochschulprojekt sind darin eingeflossen.

Jan Engelhardt-Schieser erhielt bei der diesjährigen Absolventenfeier den von der Firma Salt Solutions gesponserten Preis für den besten Absolventen im Bereich Wirtschaftsinformatik. Herr Engelhardt-Schieser hat sein Bachelorstudium mit hervorragenden Leistungen abgeschlossen und in seiner Bachelorarbeit das Datenanalysewerkzeug Rapidminer um einen neuen Algorithmus zur Berechnung probabilistischer Klassifikationsmodelle auf Basis des "Robust Soft Learning Vector Quantization"-Verfahrens erweitert.

Nochmals herzlichen Glückwunsch!!!

Dr. Thomas Lohre

IT-Risikomanagement hat die Aufgabe IT-Risiken frühzeitig zu erkennen, angemessen auf sie zu reagieren und so zum Schutz des Unternehmens beizutragen. Dr. Thomas Lohre von Datev wird in seinem Vortrag zeigen, wie IT-Risikomanagement praktisch umsetzbar ist und welche Methoden hierfür geeignet sind.

Der Vortrag findet im Rahmen der Vorlesung Informations- und Technologiemanagement (4. Semester Bachelor Wirtschaftsinformatik) statt. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Donnerstag, 13.06.2019; 13:30-15:00 Uhr; Raum: H.1.6

Am 22. Mai war es wieder einmal so weit. Die Labore der Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik öffneten für alle Interessierten ihre Türen. Auch das BIX.lab konnte besichtigt werden. Viele Studierende der unteren Semester, aber auch AbsolventInnen und Alumnis nahmen das Angebot wahr.

Herzlich Willkommen zum Tag der offenen Labore im BIX.lab - Roboter FIWI begrüßt die Besucher (Foto: Kristin Weber)

Die Professoren Dr. Gabriele Saueressig und Dr. Frank-Michael Schleif stellten die Vertiefung Business Technologies vor. Die Vertiefung kann für Studierende der Wirtschaftsinformatik ab dem sechsten Semester gewählt werden. Studierende erlernen hierin Basistechnologien und Management-Ansätze, um bestehende Prozess- und IT-Architekturen in Unternehmen flexibel zu gestalten, um zügig auf Veränderungen reagieren zu können. Darüber hinaus stehen auch Methoden der Datenanalyse und des Data Science, Machine Learning, Predictive und Visual Analytics im Fokus.

Die Präsentation gibt Ihnen einen ausführlicheren Einblick in die Vertiefung Business Technologies.

Die zweite Vertiefung, die das BIX.lab anbietet - Information Security - stellten die Professoren Dr. Kristin Weber und Dr. Klaus Junker-Schilling vor. Information Security ist für Studierende aller drei Bachelorstudiengänge E-Commerce, Informatik und Wirtschaftsinformatik wählbar. Sie lernen dort die wichtigsten Methoden und Modelle des Information Security Managements kennen. Vertiefte Kenntnisse über IT-Sicherheitsprobleme und deren technische und organisatorische Lösungsmöglichkeiten werden vermittelt. Ziel ist es, dass die Absolventinnen und Absolventen der Vertiefung verantwortlich einen sicheren Betrieb informationsverarbeitender Systeme gewährleisten können.

Im Flyer können Sie sich detaillierter über die Vertiefung Information Security informieren.

Harald Gröger

Big Data & Analytics beinhaltet die komplexe Analyse großer Datenmengen, die häufig auch unstrukturiert sind bzw. in Echtzeit ausgewertet werden müssen. Harald Gröger, Berater im technischen Vertrieb von IBM, stellt in seinem Vortrag Themen wie Digitalisierung, Internet der Dinge und Anwendungen für Künstliche Intelligenz einschließlich entsprechender ethischer Aspekte vor. Weitere Themen sind Datenschutz, Cloud und Connected Car.

Der Vortrag findet im Rahmen der Vorlesung Informations- und Technologiemanagement (4. Semester Bachelor Wirtschaftsinformatik) statt. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Donnerstag, 16.05.2019; 13:30-15:00 Uhr; Raum: H.1.6

Dr. Christiana Klingenberg

Daten sind Umsatztreiber. Viele neue Geschäftsideen, die Unternehmensdaten als Grundlage haben, haben und werden sich zukünftig noch entwickeln. Wer die digitale Transformation wörtlich nimmt, kommt am Thema Daten und Datenmanagement nicht vorbei. Doch wie gut sind Unternehmen aufgestellt sind, wenn Daten gewinnbringend genutzt werden sollen? Wo gibt es noch Schwachstellen und in welchen Bereichen ist man auf einem guten Weg?
In ihrem Gastvortrag wird Dr. Christiana Klingenberg, Lead Business Consultant Master Data Management bei msg systems, auf diese Fragen eingehen und das Konzept von Reifegradmodellen mit praktischen Übungen vorstellen.

Der Vortrag findet im Rahmen der Vorlesung Informations- und Technologiemanagement (4. Semester Bachelor Wirtschaftsinformatik) statt. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen.

Donnerstag, 11.04.2019; 13:30-15:00 Uhr; Raum: H.1.6

Der Nutzer ist das beliebteste Angriffsziel von Hackern. Kein Wunder also, dass das ZD.B (Zentrum Digitalisierung. Bayern) dem „Faktor Mensch in der Informationssicherheit“ am 25. März eine eigene Veranstaltung widmete. Unter dem Titel „IT-Risikofaktor Mensch? Welche Rolle Mitarbeiter für die IT-Sicherheit im Unternehmen spielen“ kamen zahlreiche Experten aus ganz Deutschland in Würzburg zusammen, um dem Publikum einen Einblick in das Thema Security Awareness zu geben. Das Forschungsgebiet Security Awareness beschäftigt sich damit, wie Menschen für das Thema Informationssicherheit sensibilisiert werden können. Die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) und die IHK Würzburg-Schweinfurt waren Partner der Veranstaltung.

Prof. Dr. Kristin Weber zum Thema Human Hacking (Bild: Kathrin Jaenicke, ZD.B)

Prof. Dr. Kristin Weber von der FHWS war als Expertin für Security Awareness maßgeblich an der Planung der Veranstaltung beteiligt. Außerdem klärte sie das Publikum in ihrem Vortrag „Human Hacking“ über die Vorgehensweise der Angreifer auf und welche Schwachstellen sie dabei bei den Anwendern ausnutzen. Neben Prof. Dr. Kristin Weber sorgten folgende Experten im Technologie- und Gründerzentrum am Hubland für einen kurzweiligen Abend:

  • Harry Schäfle (Secobit): Der Mensch im Mittelpunkt der IT-Sicherheit
  • Dietmar Pokoyski (known-sense): Awareness you can touch
  • David Kelm (IT-Seal): Awareness messen – Awareness steigern: Do’s and Dont’s
  • Benjamin Süß (Syskron Security): Awareness-Kampagnen in der Krones Gruppe

Den Nachbericht zur Veranstaltung vom ZD.B finden Sie hier: https://zentrum-digitalisierung.bayern/it-risikofaktor-mensch-wie-kann-man-nachhaltig-das-bewusstsein-der-mitarbeiterinnen-fuer-it-sicherheit-foerdern/

Quelle: colourbox.de

Ende Januar ist es endlich soweit: der Onlinekurs „Intelligente Datenanalyse nachhaltig eingesetzt für KMU“ der Fakultät Informatik und Wirtschaftsinformatik startet mit 12 Unternehmen aus der Region.

Teilnehmende Mitarbeiter aus Industrieunternehmen in der Region lernen im Kurs wesentliche Konzepte der Datenanalyse und deren praktische Umsetzung im eigenen Unternehmen. 

Dabei greift unser Weiterbildungsangebot den derzeitigen Bedarf nach Informationen vor allem kleiner und mittlerer Unternehmen im Bereich Datenanalyse auf.

Bei dem durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) und die Virtuelle Hochschule Bayern (vhb) geförderten Kurs handelt es sich um einen Blended-Learningkurs, d. h. einen Kurs, der durch unterschiedliche Lernkonzepte und die Kombination aus Vor-Ort-Terminen und Online-Lernen geprägt ist.

In Online-Videos, Webinaren, durch aufbereitete Textmaterialien und interaktive Tests lernen die Teilnehmer zunächst in der Theorie aktuelle Konzepte und Methoden moderner Datenanalyse kennen und wenden diese Inhalte dann zur Vertiefung bei Präsenzterminen unter Aufsicht der Kursleiter Prof. Dr. Frank-Michael Schleif und Maximilian Münch auf konkrete Fragestellungen aus den eigenen Unternehmen an.

So kann den Teilnehmern nicht nur vermittelt werden, wie diese Konzepte und Methoden funktionieren, sondern auch wie sie genau auf den Kontext zugeschnitten – intelligent - im eigenen Unternehmen eingesetzt werden können.

Die Kombination aus flexibler Heimarbeitsanteil und wenigen Präsenzterminen ermöglicht den teilnehmenden Unternehmen das Weiterbildungsangebot auch im Arbeitsalltag unterzubringen.

Der erste Durchlauf dieses Kurses ist so konzipiert, dass er innerhalb eines halben Jahres einmal komplett durchlaufen werden kann. Zugriff auf die Kursmaterialien wird den Teilnehmern natürlich über den Kurszeitraum hinaus bereitgestellt, sodass die Materialien auch noch nach Kursende eingesehen werden können.

Nach einer kurzen Sommerpause folgt im September bis zum Ende der Projektlaufzeit im Juli 2020 noch ein Kursdurchlauf mit neuen Teilnehmern. Interessierte Unternehmen können sich gerne bei Herrn Münch (maximilian.muench@fhws.de) über Ablauf, Teilnahme und weitere Hintergründe über den Kurs informieren. Längerfristig ist angedacht, den Kurs auch für die Studierenden der Fakultät als FWPM zugänglich zu machen.